Wintersonnenwendfahrt 2012


zu Gast bei den Schönfelder Kanuten
Nach 2011 sind wir nun zum zweiten Mal der Einladung gefolgt und zur Wintersonnwendfahrt nach Schönfeld aufgebrochen, um vor Weihnachten dem Trubel zu entfliehen. Wir, das sind Kohle, Franz, Andre, Jan und Mike. Diesmal sind wir ohne Blessuren angekommen und bezogen unserer neues Revier ein Bungalow  im DDR- Flair, aber sauber und so waren wir unter uns. Bettenverteilung und Sachen auspacken und ab ging es zur Fahrtenbesprechung. Die Fahrtenleiter  konnten gekonnt in der Getränkesprache den Tagesablauf vorbringen. Ein Fernsehteam vom MDR Sachsen hat sich für den Samstag angemeldet und setzte manchen Paddler nervös zu. So ging der erste Abend feucht fröhlich zu Neige.

Andre und Franz fuhren im Wanderzweier und der Rest in den Einern des Vereines. Samstag früh war gegen 07.00 Uhr wecken, dann Frühstück und Bootstransfer nach Camburg.

Alle da und jetzt ist alles vorbereitet und alle wollen los, was fehlt ist das erwartete Fernsehteam. Und langsam kriecht die Kälte in den Körper…

So nun schnell alles noch einmal aufsagen und dann gehst endlich in die Boote. Wir gehen als letztes aufs Wasser, erst die „Alten“ und dann die Jungen.

Jetzt sitzt endlich der Kameramann in seinem zugewiesenen Boot, sowie unsere Jugend und nun fahren wir die 36 km Richtung KC Schönfeld. Auf geht’s … und das bei dieser traumhaften Kulisse.

Unser Zweier fiel zurück, Andre und Franz paddelten ihr eigenes Tempo. Und so kamen die einzelnen Teilnehmer unterschiedlich in Bad Kösen an. Hier musste man ausbooten und um tragen, aber das tut man freiwillig, weil  uns leckerer Glühwein, heiße Würstchen mit Toast….erwartete.

Nach der Kräftigung des Körpers und der Seele, sowie das Abschütteln des Überschusses, ging es weiter. Wir gingen wieder zusammen aufs Wasser.

 

 Auf geht’s, kurzer plausch und dann wollen wir das ….Wehr fahren. Ein Schlauchboot zeigte uns die Ideallinie, so fuhren wir hinter her. Ein Baum lag mittig und schon war man durch, bis zu ein Meter hohe Wellen, Kehren und die starke Strömung - alles nass aber heil, dachten wir.  Andre und Franz kamen uns Stromaufwärts entgegen. Auf unserer Fragen was los ist alles ok. In Schönfeld angekommen warteten wir eine halbe Stunde und machten uns langsam Sorgen. Just in diesem Moment, wo wir sie suchen wollten, kamen sie mit Getön an. Was war passiert, die Stromschnelle wurde ohne Spritzdecke gemeistert, das heißt das Boot ist vollgelaufen. Unsere neuen Eishelden hatten keine Wechselsachen mit und mussten die letzten acht Kilometer fast nackig zurücklegen.

Ohne Strümpfe und Schlüpfer, nur mit einer nassen Paddeljacke, Mütze und jeweils einem Pullover um die Hüften kamen sie an. Mike war sauer, Kohle feierte, was solls-ein großes Hallo, dann ab unter die Dusche, Gott sei Dank, dass keine Erkältung folgte.

Vor unserem Bungalow lagen nun die nassen Klamotten von Franz und Andre. Sie gehen in unsere Geschichte ein.  Nichts desto trotz gab es lecker Abendbrot in Hülle und Fülle und man konnte schon darüber lachen. Die beiden hatten für den nächsten Paddeltag keine Lust mehr, verständlich.

Wir wollten am nächsten Tag die kurze Strecke von Freyurg nach Schönfeld paddeln, aber wir entschieden uns dagegen, denn es regnete unentwegt und somit sind wir 36 Kilometer am Wochenende gepaddelt. Abschließend sagen wir Danke den Gastgebern und für die gute Stimmung über die Tage. Bis zum nächsten mal.
PS: Seht!
Unsere Paddlerhöhle

 Text: M. Lindner

 

 

   

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