Wintersonnenwendfahrt – Gemütliches Advents-Wandern auf Saale und Unstrut mit Wind, Sonne und Glühwein.

Die Anreise am 4.-Advent-Wochenende zur Winterausgabe des jährlich stattfindenden Sonnenwendwanderns beim Kanuklub Schönburg e.V. war abenteuerlich: Streckensperrungen auf Autobahn und Schnellstraßen aufgrund von Orkanböen. Und der Wetterbericht lies auch für die kommenden Tage nichts Gutes erhoffen – aber das Glück sollte uns hold sein… Gegen 20 Uhr trafen wir vier im ca. 5km von Naumburg Saale-abwärts gelegenen Vereins- und Bootshaus in Schönburg ein. Die Schlafstätten wurden bereitet – mit insgesamt 30 Teilnehmern war das Vereinshaus bis zum letzten Platz belegt – die 35km Tour besprochen und ein zweites Fass angestochen.

Am Samstag traf man sich am Supermarkt im Zentrum von Camburg zwischen 8 und 10 zu Einsetzen der Boote. Nachdem alle Bootswagen wieder gen Heimat geschickt worden waren, ging es in loser Formation auf Wanderschaft. Entgegen allen Versprechungen riss sogar die Wolkendecke auf. Und dank eines meist flussabwärts gerichteten, d.h., Rückenwindes ging es die viel wasserführende und daher schnell strömende Saale zügig hinab – bis auf die gelegentliche Unter- oder Gegenströmung äußerst gemütlich, ließen wir uns teilweise direkt an Felswänden entlang treiben. Neben mehreren 'theoretischen' Umtragungen an verschiedenen Baustellen gab es auf halber Strecke (ca. KM16) in Bad Kösen das erste – für manche das einzige – Umsetzen am heutigen Tag. Für Erwärmung und Ernährung bei diesem 'massiven körperlichen' Einsatz war gesorgt: Glühwein und warme Wiener so viel Beine und Magen hergaben. Das zweite Hindernis, auf halber Strecke der zweiten 8km, das Steinwehr in Höhe Naumburg (ca. KM8), wurde von einigen direkt gemeistert, u.a. der einzigen Schlauchbootcrew – wir trugen um. natürlich nur, weil das eine von den Schönburgern geborgte 'Dickschiff' (besten Dank nochmals, sagt Franz) keinen Schaden nehmen sollte…

Nach einer kurzweiligen Kulturstunde – es spielte eine Schönburger Blaskapelle auf: Polkaeskes von Weihnachtsliedern über Vivaldi bis zu Michael Jackson – gab es am Abend eine formidable dreigängige Masse(n)speisung mit Hochzeitssuppe, Gulasch und Klöse, gemischtem Eis mit Früchten. Hut ab, Schönburger! Danach wurde noch der kommende Tag besprochen: Einige Teams, so auch wir, wollten sich auch am Sonntag noch ein wenig bewegen: also ging's morgens gen Freiburg an die Unstrut unterhalb der letzten Schleuse. Kaum waren wir auf dem Wasser, hörte auch hier der Regen, der uns vom Bootshaus an begleitet hatte, auf. Die Sonne brach durch und wir ließen die Enten vor uns her und uns selbst in Viererfront gen Einmündung in die Saale und im Anschluss nach Schönburg die 12km mehr oder weniger zurücktreiben. Nach Resteessen (lecker…) wurde der Anhänger gesattelt und heimwärts geschippert.
Ein gelungenes Wochenende. Sommers, bei weniger Wasser und dann langsamerer Fahrt, sind sowohl Camburg-Schönburg als auch eine längere Unstrut-Route von uns einmütig als zu wiederholende Ziele eingestuft worden.


Mike, Jan, Jürgen, Franz

 Text: Franz M. Schaper

   

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