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Seayak, ein gelbes Wunder


Früh zeitig trafen sich Mike, Thomas und ich am Dienstag im Bootshaus, um einen kleinen Ausflug nach Erkner zu machen. Der Grund war die Abholung zweier neue Boote. Aber wir wollten nicht nur mal schnell 200 km hin und wieder zurück. Nein! Einen kleinen Nutzen wollten wir schon daraus ziehen. Darum packte jeder sein Paddel, eine Schwimmwest und ein Spritzverdeck. Denn es lohnt sich doch, wenn man schon zu den Berliner Seen fährt, einen kleinen Wasser-Abstecher zu machen.
Alles gepackt, alles verstaut, den Hänger angekuppelt konnten wir starten. Leider begann es auf der Fahrt wieder zu regnen und die Hoffnung, eine kleine Rundfahrt zu machen, schwand um jeden Kilometer. Doch wie durch ein Wunder riss die Wolkendecke auf und die Sonne erhellte den Tag.

In Erkner angekommen, suchten wir uns einen Parkplatz für den Bus und den Hänger. Gerade als wir den Hänger abgekoppelt hatten, schnappte sich ein älterer Herr unseren Stellplatz weg, auf dem wir den Bootshänger abstellen wollten. Dieser ließ nicht mit sich reden und humpelte mit seiner Krücke weg. Aber dass ließ uns nicht die Stimmung vermissen, da uns das schönste Paddelwetter erwartete. Ein paar Meter weiter waren noch zwei Plätze frei, auf den wir den Bootshänger schieben und daneben den Bus stellen konnten.
Da nun alles sicher stand, konnten wir uns auf den Weg zum Kanu-Fach Markt in Erkner machen.
Unser Ansprechpartner war voll in Kundengespräche vertieft, was uns die Zeit gab, ein wenig rum zu stöbern. So wie wir Mike kennen, hätte er am liebsten jedes zweite Boot probegefahren. Warum auch nicht, aber so viel Zeit hatten wir leider nicht mitgebracht.
Als dann die Kundengespräche beendet waren, konnte unser Paddelfreund aus Erkner seine volle Aufmerksamkeit auf uns richten. Und sofort begannen die Fachgespräche über Kanus. Und er wäre kein Verkäufer, wenn er nicht jedes Boot schönreden würde, um uns ein wenig zu locken. Doch Mike ist vom Fach und lässt sich nicht alles aufschwatzen!
Die Zeit verging und ein kleiner Ausflug stand uns noch bevor. Wir bekamen noch zwei weitere Boote gestellt. Eins hatten wir ja schon käuflich erworben. Das neue, das gelbe, das dicke Ding hab ich mir so gedacht, als ich meine Einstellungen vornahm. Aber man kann nun mal nicht immer ein Rennboot fahren und wie sich noch herausstellte, konnte ich sehr froh sein, dass ich so ein „dickes“ Ding gefahren bin. Ich durfte mit der neuen Errungenschaft unseres Vereins eine Testfahrt absolvieren. Ein gelber Seayak der Marke Prijon.
Die Boote sind eingestellt, das Paddelequipment parat, also kann es losgehen. Thomas hatte sich anfangs etwas Sorgen gemacht, wie er in das Boot reinkommen sollte, da der Calabria ein etwas anderes Kaliber ist, als die blaue Wanne, die Thomas sonst immer fährt. Aber es flutschte doch ganz gut und Thomas war der erste auf dem Wasser. Es folgte Mike und dann ich.
Schnell bemerkte ich den guten Fahrkomfort, den das neue Boot bot. Auch die kleinen Kabbelwellen, die von der Seite an den schnittigen Rumpf platschten steckte dieser Kajak spielend weg. Auch Thomas war begeistert von seinem Boot und Mike freute sich sowieso, sich auf dem Wasser zu bewegen.
Wir überquerten den Dameritzsee und bogen in einen Kanal in Richtung des Müggelsee ein. Ohne große Hektik durchquerten wir den Kanal und schauten uns die verschiedensten Häuser an den Ufern an. Da trotz Sonnenschein ein kräftiger Wind wehte, erwarteten uns an der Kanalmündung des Müggelsees heftige Wellen, was mich sehr begeisterte. Natürlich wollte ich gleich den neuen Seekajak auf Herz und Nieren testen, aber leider reichte uns die Zeit nicht, weiter auf den tobenden Müggelsee zu fahren, der uns bis zu 80 cm hohe Wellen mit kleinen weißen Kämmen gegen die Boote peitschte.
Thomas, der zwar auch einen Seekajak fuhr, war die ganze Sache nicht geheuer und hielt sich weiter hinten im Kanal auf. Ist auch verständlich, wenn man das erste Mal so ein neues Boot fährt und nicht weiß, wie es auf solche Wellen reagiert. Mike und ich tasteten uns ein wenig in Richtung See, um ein wenig Aktion in die Sache zu bringen, aber leider saß uns die Zeit im Nacken und wir mussten umkehren. Da ich ja manchmal ein kleiner „Extremie“ bin, gab ich noch einmal voll Speed und fuhr Richtung offene See, um noch mal die Wellen voll auszunutzen bevor ich dann in einer kleinen Schleife die Wende antrat. Nun bekam ich die großen, schnell hintereinander herankommenden Wellen direkt von der Seite, aber dieser Seayak schluckte diese als wäre es nichts. Echt ein klasse Boot für solch ein Gewässer.

Auf dem Rückweg machten wir einen kleinen Abstecher durch „Neu Venedig“, was nicht wirklich sehenswert war.
Eine kleine Regenwolke ließ uns eine wenig nass werden, aber zog sie doch schnell vorüber und ließ unsere Heimreise relativ trocken ausklingen. Aus dem Kanal wieder raus ging es zurück über den Dameritzsee und an den Steg von Erkner. Wir brachten die ausgeliehenen Boote zurück und verstauten unsere neu erworbenen Boote. Eins für die Wanderfahrer des Verein und das andere, ein roter Motion für Kathrin, den wir natürlich für Sie mitgebracht hatten.
Nun wurde noch das Geschäftliche abgewickelt. Bevor es dann aber auf die lange Heimreise ging, wärmten wir uns mit einem heißen Käffchen auf (Thomas erfreute sich an einer Tasse Kakao).
Noch ein großes Dankeschön an Mike, dass er sich bereit erklärt hatte, die Boote zu holen und uns mitnahm zu dieser schönen Ausfahrt.

Ein Bericht von.

André (mit Paddelpartner Mike und Thomas)

   

Dresdner Kanzlei MKI Melchior | Krüger | Illig

   

Kohrener Landmolkerei

   

ShirtPresswerk

   

Fa. Wudtke Schädlingsbekämpfung

   

Jochen Schweizer Du bist, was du erlebst.

   
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